Das Mädchen und der Brunnengeist

#1 von Gerlinde , 01.12.2016 07:09

Und hier wieder einmal ein misslungener Versuch von mir, ein Drehbuch zu schreiben. Darin geht es um einen Fluch, um Liebe, um einen Schatz, und darum, dass Menschen und Geister sich ändern können. Viel Missvergnügen beim Lesen!


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RE: Das Mädchen und der Brunnengeist

#2 von 7River , 02.12.2016 10:29

Ist ja nicht gerade eine alltägliche Geschichte.

Dass Zielpublikum für diesen Film wären jüngere Menschen. Manche Dialoge sind zu erklärend. Persönlich finde ich zwei, drei Stellen etwas zu schmalzig. Da wird geweint, und geäußert, wie sehr man sich liebt.

Irgendwas mit einem Brunnen und einem Frosch darin schwebt mir vor...

 
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RE: Das Mädchen und der Brunnengeist

#3 von Gerlinde , 03.12.2016 02:44

Zitat von 7River im Beitrag #2
Ist ja nicht gerade eine alltägliche Geschichte.


Ich kam auf die Idee, als ich ein altes rumänisches Märchen gelesen hatte. Und wie alle meine Ideen, war auch diese Schrott!

Zitat von 7River im Beitrag #2

Dass Zielpublikum für diesen Film wären jüngere Menschen. Manche Dialoge sind zu erklärend. Persönlich finde ich zwei, drei Stellen etwas zu schmalzig. Da wird geweint, und geäußert, wie sehr man sich liebt.


Hab ich nicht geschrieben, wie mies das Drehbuch ist, und man es sich am Besten gar nicht antun sollte? Warum hörst Du nicht auf meinen gut gemeinten Rat?

Zitat von 7River im Beitrag #2

Irgendwas mit einem Brunnen und einem Frosch darin schwebt mir vor...


Haha, Froschkönig! Andere Baustelle, wurde zigmal verfilmt. Meist schlecht, manchmal, wie von Disney, echt witzig!


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RE: Das Mädchen und der Brunnengeist

#4 von 7River , 03.12.2016 12:13

Dialoge und Szenen kann man ja ändern. So ein Drehbuch sollte man sachlich betrachten.

Momentan bin ich auch noch auf der 'Suche", nach einer Idee...

 
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RE: Das Mädchen und der Brunnengeist

#5 von Gerlinde , 03.12.2016 15:34

Zitat von 7River im Beitrag #4
Dialoge und Szenen kann man ja ändern. So ein Drehbuch sollte man sachlich betrachten.


Man sollte ALLES sachlich betrachten, nur, es gelingt nicht immer, weil, ob man will oder nicht, manchmal darin involviert ist.

[quote="7River"|
Momentan bin ich auch noch auf der 'Suche", nach einer Idee...[/quote]

Meine Idee mit dem transsexuellen Mormonenmissionar habe ich verworfen, obwohl ich bis zum Midpiont das Drehbuch schon geschrieben hatte. Hab momentan eine neue Idee, muss sie nur noch konkretisieren.
Ja, mit den Ideen ist es so eine Sache! Manchmal meint man, einen Knüller zu haben, und stellt am Ende fest, dass es nur eine Seifenblase war. Willst Du wieder was mit Horror machen? Schau Dir mal auf TLC (Digitslprogramm, krieg ich über Kabel rein) die Sendungen "Verflucht", oder "Paranormal Investigation" an. Vielleicht gibt eine Folge davon Dir eine Idee? Hier ein Link zu der Sendung:

http://www.tlc.de/sendungen/verflucht/videos/verflucht-pforte-zur-unterwelt/


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RE: Das Mädchen und der Brunnengeist

#6 von 7River , 03.12.2016 19:44

Muss natürlich nicht unbedingt Horror sein. Kann eigentlich jedes Genre umfassen. Es sollte leicht umzusetzen sein. Da sind die Chancen höher, dass sich ein Filmer für interessiert.

 
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RE: Das Mädchen und der Brunnengeist

#7 von Gerlinde , 04.12.2016 04:48

Dann wäre eine kleine, menschliche Geschichte wohl das Beste!
Hier zwei Ideen, die ich mal hatte (aber nie realisierte), und Dich vielleicht auf eine Idee bringen:

Idee 1: Der blaue Brief
Max, ein fauler Schüler, hat nichts gelernt, und der Lehrer droht mit einem blauen Brief, wenn er sich nicht ändert. Max spielt lieber Fußball, und so wird der Brief abgeschickt, den Max abfangen kann. Nun versucht er, Lehrer und Mutter gegenüber zu lügen, und will sogar die Unterschrift der Mutter fälschen, Doch er bekommt Angst, und beichtet der Mutter alles, die mit ihm zur Schule geht, und um eine letzte Chance bittet. Max darf ein Referat über den 1. Weltkrieg halten, und seine Mutter hält ihn an, zu recherchieren, und, als sie sieht, wie fleißig er ist, erzählt sie ihm die Geschichte seines jüdischen Urgroßvaters, der als Soldat im 1. Weltkrieg kämpfte, und in seinen Tagbüchern vom Grauen des Krieges erzählte. Max gibt das Referat, erhält dafür viel Lob vom Leherer, und erkennt, dass Lernen Spaß machen kann.

Idee 2: Ein Mann ohne Namen
Ein Mann mit einer Pistole und blutigem Gesicht bricht auf einer Brücke zusammen. Eine Frau findet ihn, bringt ihn nach Hause. Der Mann weiß nicht, wer er ist, woher das Blut und die Pistloe kommt. Heimlich fotografiert die Frau ihn, und gibt das Bild ihrem Bruder, dem Polizisten. Der findet heraus, dass der Mann ein Profikiller mit Namen Bodo ist. Zeitgleich findet Bodo das selbst heraus, weil seine Erinnerung zurück kehrt. Er will die Frau töten, die von ihrem Bruder begleitet, nach Hause kommt. Er schießt sie an, und will dann ihren Bruder im Haus töten. Als er ihn in die Enge getrieben hat, schießt die Frau Bodo in den Kopf, mit der Pistole, die ihr Bruder verloren hat.


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RE: Das Mädchen und der Brunnengeist

#8 von 7River , 04.12.2016 15:05

Danke für die Anregungen, aber bei mir dauert das meistens. Und die Idee kommt urplötzlich. Es fällt mir bei einer Film-Idee schwer, sie weiter zu spinnen, wenn ich nicht den Anfang und das Ende bereits kenne.

 
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RE: Das Mädchen und der Brunnengeist

#9 von Gerlinde , 05.12.2016 02:22

Bei mir kommt zuerst die Grundidee. Z.B., was wäre, wenn ein fauler Schüler plötzlich seine Liebe zum Lernen entdeckt? Dann kreiere ich die Figur. Wie soll er/sie sein, dann sein Gegenspieler. Und erst dann mache ich mir Gedanken über Anfang, Mitte und Ende, und danach erst beginne ich mit dem Schreiben. Zuerst das Exposé, dann das Treatment, und schlussendlich das Drehbuch. So sehe ich die Struktur der Geschichte, aber auch ihre Schwachstellen, und, wenn ich diese nicht ausbügeln kann, höre ich mit dem schreiben der Geschichte auf. Und suche ein anderes Thema.


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