Ist der Western tot?

#1 von Gerlinde , 20.09.2016 12:40

Sicher, es werden nicht mehr so viele "Pferdeopern" wie in den Fünfzigern oder Sechzigern gedreht, aber trotzdem kommen ab und an passable Western raus. Was ist Euer Lieblingswestern (ab den 80er Jahren), und, warum?


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RE: Ist der Western tot?

#2 von 7River , 20.09.2016 12:58

Ich denke nicht. Es gab in den letzten Jahren immer mal wieder den einen oder anderen Film. "Open Range" oder "Todeszug nach Yuma", "The Burrowers", "The Salvation" (dänischer Western 2014).

Ein Remake von "Die glorreichen Sieben", auf den ich mich schon freue, kommt demnächst in die Kinos. Ich denke, dass das ein guter Film wird.

 
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RE: Ist der Western tot?

#3 von Gerlinde , 20.09.2016 15:50

Naja, so ganz war er wohl nie tot, aber lange geschlafen hat er schon!


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RE: Ist der Western tot?

#4 von Gerlinde , 28.12.2016 13:34

Im Weihnachtsprogramm laufen drei Winnetou - Filme auf RTL, die eine Neuinterpretation des Stoffs anbieten. Was denkst Du darüber, wenn Du diese Version mit der Buchvorlage und den Filmen der Sechziger vergleichst?


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RE: Ist der Western tot?

#5 von 7River , 28.12.2016 15:11

Ich habe nur gehört, dass die ganz solide sein sollen. Buch und Film sind ja immer zwei unterschiedliche Dinge. Ein Film funktioniert etwas anders. Ein Buch ist insofern besser, weil man sich als Leser seine ganz eigenen Vorstellungen macht.

Die alten Filme mit Pierre Brice habe ich zuletzt Mitte der 80er gesehen. Wie weit die neuen Filme jetzt besser sind, kann ich nicht sagen.

Remakes gab es schon immer. Siehe King Kong. Das Original stammt aus den 30ern, wenn mich nicht alles täuscht. Der von 1976 mit Jeff Bridges und Jessica Lange gefällt mir noch am besten, auch besser als der von 2005. Demnächst kommt "Kong: Scull Island", ein weiterer King Kong-Film.

Mit Filmen verbindet man Erinnerungen, Sachen, die man erlebt hat. Ähnlich verhält es sich ja auch mit Musik.

Warum soll man nicht alle 20 Jahre einen bestimmten Film neu verfilmen? Es gibt ja auch noch junge Menschen.

Sieht schon mal vielversprechend aus:


 
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zuletzt bearbeitet 28.12.2016 | Top

RE: Ist der Western tot?

#6 von Gerlinde , 30.12.2016 03:34

Ich finde, dass man als AutorIn dem Autor eines Buches verpflichtet ist, und nur in den Grenzen, die er oder sie gesetzt hat, ein Werk verändern oder interpretieren soll. Ich liebe z.B. die Filme der Miss Marple reihe mit M. Rutherford. Jedoch haben sie, bis auf den "Paddington"- Film, nichts mit dem Werk von Agatha Christie zu tun, und selbst da war im Buch Miss Marple im Hintergrund, und nicht als Hauswirtschafterin tätig. In der Beziehung gefallen mir die Folgen der TV-Serie mit Joan Hikson als Miss Marple besser, weil sie zwar das Werk neu interpretierten, aber sonst dem Buch treu blieben.


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