Pilot für eine Serie

#1 von Gerlinde , 17.09.2016 10:47

Karins Fälle - Die Tote hinter der Lesbenbar.
Mir ist aufgefallen, dass es im deutschsprachigem TV keine offen lesbisch lebende Kommissarin gibt. Ursprünglich wollte ich sie an ihrem ersten Tag zeigen, dann dachte ich, es wäre besser, sie mitten in Aktion zu zeigen, und ihren neuen Mitstreiter erst in der zweiten Folge einzuführen.

ACHTUNG! GEFAHR!
Wer dieses Drehbuch liest, läuft Gefahr, sich zu langweilen, zu verblöden, oder aus zurasten. Darum:

BITTE NICHT LESEN!

Es schont die eigenen Nerven!


I am, what I am, and what I am, need no excuses.

Dateianlage:
DREHBUCH - KARINS FÄLLE - DIE TOTE HINTER DER LESBENBAR.pdf
 
Gerlinde
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RE: Pilot für eine Serie

#2 von 7River , 17.09.2016 13:34

Warum in Gottes Namen postest Du das Drehbuch hier, Gerlinde?

Wenn es so schlecht ist, wieso ist da eine Beschreibung bei, die den Eindruck erweckt, dass der Autorin doch etwas an ihrem Werk liegt?!

Gerlinde, Du bist eine wahre Akkordarbeiterin in Sachen Drehbuchschreiben. Ich bin bei Seite 30.

Es wäre von Vorteil, wenn Du versuchen würdest, Dich in den Szenenbeschreibungen etwas kürzer zu fassen. Das erleichtert das Lesen. Vielleicht ist so eine Serie mehr was für Leute aus dieser Szene.

So ein Dialog höret sich arg seltsam an: Die Tote ist höchstens eine Stunde tot, Karin."

 
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RE: Pilot für eine Serie

#3 von Gerlinde , 17.09.2016 15:37

Zitat von 7River im Beitrag #2
Warum in Gottes Namen postest Du das Drehbuch hier, Gerlinde?


Weil das ein Drehbuchforum ist, vielleicht? Oder, weil ich möchte, dass andere sehen, wie grottenschlecht das Buch ist?

Zitat von 7River im Beitrag #2

Wenn es so schlecht ist, wieso ist da eine Beschreibung bei, die den Eindruck erweckt, dass der Autorin doch etwas an ihrem Werk liegt?!


JEDEM Autor liegt etwas an seiner Arbeit, egal, wie mies er/sie diese auch selbst einschätzt!

Zitat von 7River im Beitrag #2

Gerlinde, Du bist eine wahre Akkordarbeiterin in Sachen Drehbuchschreiben. Ich bin bei Seite 30.


Spar Dir den rest! Es lohnt nicht, glaub mir!

Zitat von 7River im Beitrag #2

Es wäre von Vorteil, wenn Du versuchen würdest, Dich in den Szenenbeschreibungen etwas kürzer zu fassen. Das erleichtert das Lesen. Vielleicht ist so eine Serie mehr was für Leute aus dieser Szene.


Danke für den Tipp. Ich versuche es schon, das Problem ist nur, dass mir die Szenenbeschreibungen sehr wichtig sind, weil sie eine bestimmte Atmosphäre erzeugen. Und was soll das mit "Vielleicht ist so eine Serie mehr was für Leute aus dieser Szene"?
Die Prota ist Polizistin, und zufällig lesbisch! Na und? Auch Heteros können sich mit ihr identifizieren, vor allem Frauen, weil sie einerseits stark, andererseits sehr verletzlich ist!

Zitat von 7River im Beitrag #2

So ein Dialog höret sich arg seltsam an: Die Tote ist höchstens eine Stunde tot, Karin."


In ähnlicher Form ist so ein Satz aber in diversen deutschen und US-Krimiserien gesagt worden. Ich hab nur etwas geklaut und verändert.


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RE: Pilot für eine Serie

#4 von 7River , 17.09.2016 21:37

Kürzere Szenenbeschreibungen erzeugen auch eine Atmosphäre.

Sicherlich könnte das mit diesem Ermittler-Duo funktionieren. Das bezweifel ich gar nicht und ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren. Manchmal packst Du in Deinen Drehbüchern zu viel von diesem Lesben- und Schwulenzeug, wenn ich das mal so nennen darf, drin. In Filmen wie "Eine Frage der Liebe" oder "The Danish Girl" ist das dosierter.

Sicherlich ist das auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wie schon gesagt hat mir Dein "Prenzlauer Berg" gut gefallen.

 
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RE: Pilot für eine Serie

#5 von Gerlinde , 18.09.2016 12:56

Zitat von 7River im Beitrag #4
Kürzere Szenenbeschreibungen erzeugen auch eine Atmosphäre.


Das mag manchmal zutreffen, aber nicht immer! Sie Dir mal die Drehbücher der Indiana Jones Reihe an, Oder The hateful 8 von Tarantino. Da gibt es Szenenbeschreibungen, die sehr ausführlich sind. Zum Beispiel die Szene zu Beginn (die mit der Postkutsche).

Zitat von 7River im Beitrag #4

Sicherlich könnte das mit diesem Ermittler-Duo funktionieren. Das bezweifel ich gar nicht und ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren. Manchmal packst Du in Deinen Drehbüchern zu viel von diesem Lesben- und Schwulenzeug, wenn ich das mal so nennen darf, drin. In Filmen wie "Eine Frage der Liebe" oder "The Danish Girl" ist das dosierter.


In dieser Geschichte, die in und hinter einer Lesbenbar vor allem spielt, war es notwendig, auch, um die Prota als Lesbe einzuführen. Übrigens, in der zweiten Folge, an der ich gedanklich momentan arbeite, bekommt Karin Feldmann einen Deutschrussen, der zu Beginn Probleme damit hat, am Ende der Staffel (wo ihr Vater stirbt, und beide sich aussöhnen, tja, "Schmalz" muss bei mir sein ) beide lernen, sich zu akzeptieren, wie sie sind.

Zitat von 7River im Beitrag #4

Sicherlich ist das auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wie schon gesagt hat mir Dein "Prenzlauer Berg" gut gefallen.


Vielleicht, weil die Story Heterodominiert war? Kann es sein, dass Du dich in Deiner Männlichkeit angegriffen fühlst, wenn ein Prota nicht Hetero ist?


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RE: Pilot für eine Serie

#6 von 7River , 18.09.2016 13:24

Ich kann Dir versichern, dass ich mich nicht angegriffen fühle. Sonst würde ich mir bestimmte Filme auch garantiert nicht anschauen. Oder?

 
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RE: Pilot für eine Serie

#7 von Gerlinde , 20.09.2016 02:23

Zitat von 7River im Beitrag #6
Ich kann Dir versichern, dass ich mich nicht angegriffen fühle. Sonst würde ich mir bestimmte Filme auch garantiert nicht anschauen. Oder?


Ich bin darauf gekommen, weil ich von Dir den Eindruck vermittelt bekam, dass Du dich unwohl fühlst, wenn in meinen Drehbüchern die LGBTI - Leute einen Platz bekommen, entweder in der Leading Role, oder in der supportive leading role. (zu Deutsch: Hauptrolle, oder unterstützende Hauptrolle, was auch als wichtige Nebenrolle bezeichnet werden kann).


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