Nichts ist mehr wie vorher

#1 von Gerlinde , 13.07.2016 01:52

Ein Kuss verändert das Leben einer Rehe von Menschen.


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#2 von 7River , 13.07.2016 10:50

Ist das nicht schon eher ein Spielfilmdrehbuch? Der Film würde doch 70 oder 75 Minuten Spielzeit haben.


 
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#3 von Gerlinde , 14.07.2016 02:08

Mit Titelblatt hat das Drehbuch 53 Seiten. Man rechnet pro Seite 1 Minute, wären also 53 Minuten. Nehmen wir, weil einige Szenen etwas länger sind, noch ein paar Minuten dazu, kommen wir knapp unter oder über 60 Minuten. Außerdem ist es der erste Entwurf, was bedeutet, dass Szenen/Wörter/Handlungen gestrichen oder hinzugefügt werden. Erst beim finalem Script kann man sagen, ob es ein Kurzfilm-oder Spielfilmdrehbuch ist. Ich gehe von einem Kurzfilmdrehbuch aus.


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#4 von 7River , 14.07.2016 09:40

Das mit pro Seite eine Minute ist mir natürlich bekannt. Ich bin mir da aber nicht so sicher, ob das letzten Endes übereinstimmen würde.

10 Seiten davon habe ich schon gelesen. Den Rest werde ich mir auch noch durchlesen.

Wie lange hast Du für das Drehbuch gebraucht?

 
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#5 von Gerlinde , 14.07.2016 15:00

Das mit der Seite pro Minute ist eine FAUSTREGEL, die stimmen kann, aber nicht muss. Ich hab, mit Unterbrechungen, ein dreiviertel Jahr dran gesessen.


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#6 von 7River , 20.07.2016 19:42

Ein Dreivierteljahr?

Mein Horrorfilmdrehbuch habe ich am 16 Mai begonnen. Die erste Rohfassung ist jetzt fertig. Die finale Fassung wird so um die 75 Seiten haben. Jetzt geht es an die Feinheiten. Aber ein Drehbuch ist nie so richtig fertig. Man findet im Nachhinein immer noch Stellen, die man verbessert oder was hinzufügt.

Heute ist es selbst zu heiß, um zu schreiben...

 
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#7 von Gerlinde , 21.07.2016 04:31

Ich bereite mich akribisch darauf vor. Zuerst gestaltet sich in meinem Kopf ein Plot. Dann schreibe ich dazu ein Exposé, dass nicht nur die Haupthandlung, sondern auch die Nebenhandlungen umfasst. Ist das fertig, und ich bin einigermaßen damit zufrieden, wage ich mich ans Treatment, also der szenischen Fassung ohne Dialog. Erst dann wage ich mich an das Drehbuch. Das mach ich so bei all meinen Drehbüchern. Ich schreibe meist in der Nacht, weil ich tagsüber arbeite, und am Abend zu müde bin.


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#8 von 7River , 21.07.2016 20:30

Ein Exposé und ein Treatment? Respekt! Da tue ich mich oft schwer mit. Bei dem Horrorfilmdrehbuch gibt es nur eine Logline und einen Klappentext. Die Szenen hab ich alle im Kopf. Ich mach mir sehr oft Notizen, wenn mir gute Ideen, Dialoge usw. einfallen, da ich das sonst schnell wieder vergesse.

 
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#9 von Gerlinde , 22.07.2016 01:38

Ich schreibe das Exposé wie folgt:

Zuerst die Logline, dann eine Kurzzusammenfassung des Haupstranges (inklusive Want und Need des Prota und des Anta). Dann beschreibe ich die Hauptpersonen in maximal zwei Säten (ihre Aufgabe und ihre Beziehungen, dazu noch ihr Charakter). Und dann das eigentliche Exposé, wo ich Haupt-und Nebenstrang miteinander verbinde. Wobei ich darauf zu achten versuche, dass jede hauptfigur ein Anfang, eine Mitte, und ein Ende hat (inklusive Anstoß und Plotpoints), was mir oft nicht wirklich gelingt.
Eine gut strukturierte Vorbereitung ist mir wichtig.


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#10 von 7River , 23.07.2016 17:37

Frauke Wilms schaut auf ein Bild, mit einer maskulinen Frau?! Du baust es (...) immer wieder ein.

Man hat das Gefühl, dass die Geschichte zu einer früheren Zeit spielt. 60er-, 70er- oder 80er-Jahre. Das liegt einerseits an den Dialogen, andererseits kommen da keine modernen Geräte wie Smartphone, Computer, Tablet oder MP3-Player vor. Gerade in der heutigen Zeit, wo sehr viele junge Menschen in ihr Smartphone starren. Die Dialoge der Erwachsenen, Rektor, Lehrerin, Mutter, haste gut getroffen. Bei den Schüler und Schülerinnen sind so einige erklärend.

JAKOB BAUER
Barbara, Du hast heute alles
durcheinander gesoffen. Gut, dass
Deine Mutter heute weg ist, Du
hättest ihr einiges erklären
müssen.
(Pause)
Um Deinen Kater wird Dich niemand
beneiden.

Du quetschst alles in einen Satz. Das ist zu erklärend. Dass Barbaras Mutter nicht zuhause ist, hätte man schon vorher bringen können.

Barbara: Mir ist so schlecht! Jakob: Kein Wunder. Du hast alles durcheinander getrunken.

 
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#11 von Gerlinde , 24.07.2016 01:14

Zitat von 7River im Beitrag #10
Frauke Wilms schaut auf ein Bild, mit einer maskulinen Frau?! Du baust es (...) immer wieder ein.


Und? Was dagegen? Die Hauptfiguren und die meisten Nebenfiguren sind heterosexuell.

Zitat von 7River im Beitrag #10

Man hat das Gefühl, dass die Geschichte zu einer früheren Zeit spielt. 60er-, 70er- oder 80er-Jahre. Das liegt einerseits an den Dialogen, andererseits kommen da keine modernen Geräte wie Smartphone, Computer, Tablet oder MP3-Player vor. Gerade in der heutigen Zeit, wo sehr viele junge Menschen in ihr Smartphone starren. Die Dialoge der Erwachsenen, Rektor, Lehrerin, Mutter, haste gut getroffen. Bei den Schüler und Schülerinnen sind so einige erklärend.


Ich wollte, dass diese Geschichte in jeder Zeit spielen könnte. Es ist eine Erste Version. Notebook, MP3 Player, Smartphone, dass alles hätte nur von der eigentlichen Geschichte abgelenkt. Und, was Dialoge betrifft, weißt Du, dass diese meine Schwachstellen sind. Apropos Drehbuch: Mein Spielfilmdrehbuch "Der Pfandleiher" steht kurz vor der Vollendung (bin bei Szene 106. Noch etwa zehn Szenen stehen mir bevor.)

Zitat von 7River im Beitrag #10

Du quetschst alles in einen Satz. Das ist zu erklärend. Dass Barbaras Mutter nicht zuhause ist, hätte man schon vorher bringen können.


In der ursprünglichen Fassung gab es zwei Szenen in Küche und Wohnzimmer, wo die Mutter sagt, dass sie mit einem Bekannten ausgeht. Da die Szenen für die Handlung nicht wichtig war, und ich unter 60 Minuten bleiben wollte, habe ich sie gestrichen. Und später alles in den einen Satz gequetscht, weil ich ja erklären musste, warum sie nicht da war.


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