Der Pfandleiher

#1 von Gerlinde , 04.07.2016 06:09

Exposé zu einem Spielfilmdrehbuch, einem Krimi, in dem nicht immer alles so ist, wie es scheint, und in dem einer der Täter mehr Opfer als Täter ist.


I am, what I am, and what I am, need no excuses.

Dateianlage:
Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!
EXPOSÉ - DER PFANDLEIHER.pdf
 
Gerlinde
Beiträge: 765
Registriert am: 12.05.2016


RE: Der Pfandleiher

#2 von 7River , 04.07.2016 21:05

Ich weiß nicht... Der Titel ist zu simpel. Und was ist das überhaupt für ein Name: Santiago?! Santiago de Chile? Klaus Wilms beim Christopher Street Day flirtet mit einem schwulen Mann! Kollegen machen homophobe Bemerkungen. (...) Klaus ist am Schluss bisexuell! Warum muss der Krimi darauf hinauslaufen?

Ist aber nur meine Meinung.

 
7River
Beiträge: 548
Registriert am: 13.06.2016


RE: Der Pfandleier

#3 von Gerlinde , 05.07.2016 04:01

Zitat von 7River im Beitrag #2
Ich weiß nicht... Der Titel ist zu simpel. Und was ist das überhaupt für ein Name: Santiago?! Santiago de Chile? Klaus Wilms beim Christopher Street Day flirtet mit einem schwulen Mann! Kollegen machen homophobe Bemerkungen. (...) Klaus ist am Schluss bisexuell! Warum muss der Krimi darauf hinauslaufen?

Ist aber nur meine Meinung.


Es geht um den Pfandleier, und seine Beziehungen zu seinen beiden Söhnen. Dass er einen Sohn bevorzugte, und den anderen Sohn, wegen dessen Behinderung, als Klotz am Bein sah. Und das Verhältnis der beiden Söhne zu ihrem Vater. Die Eifersucht von Santiago, (zu seinem Vornamen hier mehr), seine Angst vor dem Verlassen werden, und die daraus resultierende Lügerei (er beschuldigt andere für seine Tat).
Nun zu Klaus und Homosexualität!
Klaus kommt am Ende mit Carola zusammen, wobei ich es bewusst unklar lassen wollte, ob als Paar oder als Freunde (für eine mögliche Fortsetzung der Figur). Bisexualität schien mir dabei die beste Lösung zu sein, weil man da offen für beide Seiten ist. Dann: auch heute noch (2016) sind weite Teile der Polizei und der Behörden homophob, darauf wollte ich hinweisen. Und, aus der Stimmung heraus flirtet man schon einmal. Auch mit Menschen, die man ansonsten weniger anziehend findet.
7River, wir kennen uns ja schon ein paar Tage. Mir ist aufgefallen, dass Du anscheinend mit Homosexualität mitunter Probleme hast. In der Dokumentation "Gefangen in der Traumfabrik" (es geht darin um die Darstellung von Homosexualität in der Kinogeschichte), sagte jemand, dass Minderheiten sich danach sehnen, in Filmen vor zukommen, und sei es nur in einzelnen Szenen. Und als bekennende Lesbe mit TS-Vergangenheit, versuche ich, dem Rechnung zu tragen.


I am, what I am, and what I am, need no excuses.

 
Gerlinde
Beiträge: 765
Registriert am: 12.05.2016


RE: Der Pfandleier

#4 von Gerlinde , 05.07.2016 04:52

7River, Du hast geschrieben, was Dir nicht gefällt (der Name Santiago, die Bisexualität von Klaus, der Arbeitstitel). Hat Dir überhaupt etwas gefallen? Was denkst Du über den Plot, die Charaktere, ihr want und need?


I am, what I am, and what I am, need no excuses.

 
Gerlinde
Beiträge: 765
Registriert am: 12.05.2016


RE: Der Pfandleier

#5 von 7River , 05.07.2016 17:12

Auch das mit diesen korrupten Polizisten, kennt man schon eher aus US-Filmen.

Ich weiß nicht, ich kann mich für die Geschichte nicht sonderlich erwärmen. Das soll aber jetzt nichts heißen. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wenn Du Lust dazu verspürst, das Drehbuch zu schreiben, lass Dich von meinen Worten nicht verunsichern. Na ja, vielleicht ändert sich meine Meinung ja noch, wenn ich die ersten zehn Seiten des Drehbuchs später lese.

Zu der Story: Da fand ich persönlich Dein "Prenzlauer Berg" viel besser. Ich habe kein Problem mit Homosexualität. Bloß in fast jedem Drehbuch von Dir kommt was Ähnliches vor. In gewissen bekannten Filmen macht das wenigstens noch Sinn, genau so wie in "Prenzlauer Berg" (TS). Jedenfalls in fast jedem Drehbuch hast Du Szenen mit Schwulen oder Lesben "eingestreut". Auch wenn es nicht passt.

 
7River
Beiträge: 548
Registriert am: 13.06.2016


RE: Der Pfandleier

#6 von Gerlinde , 06.07.2016 03:44

Zitat von 7River im Beitrag #5
Auch das mit diesen korrupten Polizisten, kennt man schon eher aus US-Filmen.


Gewisse Themen wiederholen sich in Filmen immer wieder.

Zitat von 7River im Beitrag #5

Ich weiß nicht, ich kann mich für die Geschichte nicht sonderlich erwärmen. Das soll aber jetzt nichts heißen. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wenn Du Lust dazu verspürst, das Drehbuch zu schreiben, lass Dich von meinen Worten nicht verunsichern. Na ja, vielleicht ändert sich meine Meinung ja noch, wenn ich die ersten zehn Seiten des Drehbuchs später lese.


Ich glaube, ich sollte lieber aufhören, daran zu arbeiten. Du erwartest einen KNÜLLER, und ich wollte nur eine Geschichte über familiäre Konflikte schreiben, die zu einem Mord aus Angst und Verzweiflung, letztendlich aus Liebe, führte.

Zitat von 7River im Beitrag #5

Zu der Story: Da fand ich persönlich Dein "Prenzlauer Berg" viel besser. Ich habe kein Problem mit Homosexualität. Bloß in fast jedem Drehbuch von Dir kommt was Ähnliches vor. In gewissen bekannten Filmen macht das wenigstens noch Sinn, genau so wie in "Prenzlauer Berg" (TS). Jedenfalls in fast jedem Drehbuch hast Du Szenen mit Schwulen oder Lesben "eingestreut". Auch wenn es nicht passt.


Ursprünglich wollte ich einen der drei Cops als schwul zeichnen, der von den beiden andern gezwungen wird, mitzumachen, weil die beiden anderen ihn wegen seiner Homosexualität unter Druck setzten. Dann überlegte ich mir, das wir ja schon zwei Opfer hatten, die beide auch Täter waren (Gerd Wilms und Santiago Zenker), und ein drittes Opfer nicht notwendig wäre. Ich wollte aber, siehe mein letztes Posting, das Thema Homosexualität unbedingt drin haben. So dachte ich mir, dass ein bisexueller Protagonist eine gute Lösung wäre. Die Szenen beim CSD sollten seine homosexuellen Anteile andeuten, und auch die Homophobie in der Polizei.


I am, what I am, and what I am, need no excuses.

 
Gerlinde
Beiträge: 765
Registriert am: 12.05.2016


RE: Der Pfandleier

#7 von 7River , 06.07.2016 15:45

Ob ich einen Knüller erwarte, interessiert nicht! Du solltest das schreiben, wozu Du Lust hast.

 
7River
Beiträge: 548
Registriert am: 13.06.2016


RE: Der Pfandleier

#8 von Gerlinde , 07.07.2016 04:14

Zitat von 7River im Beitrag #7
Ob ich einen Knüller erwarte, interessiert nicht! Du solltest das schreiben, wozu Du Lust hast.


Man schriebt NIEMALS nur für sich (außer, man ist Egomane), sondern auch immer für andere! Und, ich habe aus Deinen diversen Posts in der Vergangenheit heraus gelesen, dass Du bei Drehbüchern immer auf den "Knüller" wartest, der Dich vom Hocker haut. Sorry, aber da muss ich Dich enttäuschen! Mich interessieren nur menschliche Geschichten (Dramen, Komödien, Krimi, was auch immer).


I am, what I am, and what I am, need no excuses.

 
Gerlinde
Beiträge: 765
Registriert am: 12.05.2016


   

Der Goldene Stern

Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen