Final Draft vs. DramaQueen

#1 von Gerlinde , 07.05.2018 01:57

Auf der Seite von DramaQueen fand ich eine Antwort auf die Frage, was DramaQueen hat, was Final Draft nicht hat (und umgekehrt) Ich kopiere es mal hier rein:

Zitat
Es gibt mehrere Features in DramaQueen, die Final Draft nicht hat. Umgekehrt gibt es auch Features in Final Draft, die DramaQueen (noch) nicht hat. Das ist vor allem der Komplex „Zusammenarbeit im Team“ mit Änderungsrevisionen und Dokumentenvergleich, den wir nach DramaQueen 2.0 angehen wollen.

Sie schrieben ja Ihren Kommentar auf der Feature-Seite, wo wir viele Funktionen vorstellen, die es in Final Draft nicht gibt. Hervorzuheben ist die Arbeit auf bis zu drei Textebenen, die zum einen so verwendet werden können, dass es verschiedene Ausarbeitungsstufen des Stoffes gibt, die aber nach wie vor im selben Dokument synchronisiert werden (die inhaltliche Synchronisation muss natürlich der Autor übernehmen, aber wenn Sie Textbereiche per Copy&Paste oder Drag&Drop verschieben, bezieht dies automatisch alle Textebenen ein). Viele nutzen diese Möglichkeit auch, um Material wie Recherchen und Anmerkungen auf eine zweite Textebene auszulagern, wobei das Material dann jeweils an Szenen gekoppelt ist. Diese Funktion ist in DramaQueen einzigartig und wir sind schon von vielen Nutzern dafür hoch gelobt worden. Gleichzeitig gibt es natürlich ein Verbesserungspotential, weil der Status Quo immer auch dazu anregt darüber nachzudenken, wie etwas noch eleganter und noch flexibler funktionieren kann.

Weiterhin nicht in Final Draft enthalten ist die Arbeit mit Storylines. Wenn man es plump vergleicht, so kann man in Final Draft Szenen nur eine Farbe zuweisen, während man in DramaQueen mehrere Farben zuweisen kann. Aber Storylines in DramaQueen gehen weit darüber hinaus, Szenen eine Farbe zuzuweisen. Es gibt die automatische Figurenerkennung, auf allen drei Textebenen und nicht nur anhand von Sprechrollen. Und für eine Storyline kann man Kriterien definieren, welche Figurenkonstellation dazu führt, dass eine Szene automatisch zu einer bestimmten Storyline gehören soll. So nimmt einem DramaQueen beim Schreiben dynamisch die Storyline-Zuweisung ab. Im Idealfall bedeuten also diese Zusatzfeatures keine zusätzliche Arbeit für den Autoren. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, nur die Szenen einer bestimmten Storyline anzuzeigen und zu bearbeiten, oder die separat entwickelten Storylines erst im Nachhinein zur Story zusammenzusetzen. Darüberhinaus kann DramaQueen die Geschichte anhand der Storyline-Zuweisungen und den definierten Wendepunkten visuell aufbereiten. Dies schafft einfach mehr Klarheit im Kopf und bildet eine Diskussionsgrundlage. Es ist immer einfacher und schneller, anhand einer grafischen Aufbereitung zu erklären, die sich noch dazu dynamisch bei jeder Änderung von selbst aktualisiert.

Ein dritter Komplex, den DramaQueen gegenüber Final Draft anbieten kann, ist die Funktion als „angepasstes“ Nachschlagewerk. Dadurch, dass man der Software bestimmte dramaturgische Eckpunkte für die einzelnen Storylines eines Dokuments mitteilt, kriegt man Anregungen auf einer dramaturgischen Metaebene, die konkret für diesen Handlungsverlauf bzw. -typus zugeschnitten sind. Man muss sich das also nicht selbst (extern vom Dokument) zusammensuchen. Das ist natürlich nur ein Angebot, welches einen Teil unserer Nutzer weniger interessiert, aber für einen anderen Teil ein weiteres Kaufargument darstellt. In eine ähnliche Richtung gehen die Figuren- und Schauplatz-Ansichten in DramaQueen, die Final Draft auch nicht bietet. Wiederum als rein optionales Angebot gibt es umfangreiche Masken, die man z.B. für eine Figur ausfüllen kann. Einfach die Tatsache, dass es z.B. ein Textfeld „Fremdbild“ gibt, regt dazu an, darüber für die entwickelte Figur nachzudenken.

Jeden Vorteil von DramaQueen gegenüber Final Draft hier hervorzuheben, würde zu weit führen. Dafür gibt es ja unsere Webseite mit reichlich Informationsmaterial. Obendrein gibt es die Möglichkeit, DramaQueen PRO ausgiebig für 30 einzelne Arbeitstage innerhalb eines 90-Tage-Zeitraums zu testen und sich ein fundiertes Bild zu machen. Ob eine Software genau den eigenen Anforderungen und der eigenen Arbeitsweise genügt, hängt einfach auch von vielen kleinen Umsetzungsdetails ab.

In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß beim Kennenlernen von DramaQueen!

Beste Grüße,
-Stephan & DramaQueen Team

Quelle: http://dramaqueen.info/features/

Gerade in der neuen Beta Version gibt es viele neue Features. Auch die hat Final Draft nicht.


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RE: Final Draft vs. DramaQueen

#2 von 7River , 07.05.2018 16:31

Die zusätzlichen Optionen sind sicherlich ganz nützlich für diejenigen, die sie brauchen; die die einzelnen Storyebenen planen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die alle benötige. Bis jetzt bin ich wunderbar mit Final Draft ausgekommen.

 
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RE: Final Draft vs. DramaQueen

#3 von Gerlinde , 08.05.2018 02:08

Kommt immer darauf an, welche Werkzeuge man für seine Arbeit als Drehbuchautor braucht, und welche nicht. Ich finde, als Laiin, die Hilfen, die DramaQueen anbietet, als sehr nützlich, um meine Geschichte zu strukturieren, um zu wissen, wo ich die Wendepunkte ansetze, und, welche Figur wie viele Wendepunkte hat, um die Geschichte weiter zu bringen. Das Kreative beim Schreiben nimmt einem aber auch DramaQueen nicht ab.


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RE: Final Draft vs. DramaQueen

#4 von 7River , 08.05.2018 17:24

Das Kreative nimmt einem ein Schreibprogramm nicht ab! So ist es. Aber vielleicht teste ich DQ ja mal...


 
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RE: Final Draft vs. DramaQueen

#5 von Gerlinde , 08.05.2018 17:58

Falsch machen kannste da nichts! Zum Testen hast Du 30 Tage Zeit (dreißig Tage, wo Du das Programm benutzt), danach kannst Du es als Free-Version behalten. Willst Du mehr als nur die Basissachen, musst Du zahlen (Plus und Pro gibt es), wobei Du alles in Raten oder in einem Rutsch bezahlen kannst. Wie mama immer sagte: Probieren geht über studieren.


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RE: Final Draft vs. DramaQueen

#6 von 7River , 09.05.2018 17:40

Eine Testversion ist immer gut!

Hier mal ein Video:

 
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RE: Final Draft vs. DramaQueen

#7 von Gerlinde , 10.05.2018 07:57

Und wenn die Testphase vorbei ist, haste die Basisversion umsonst. Willste mehr, kostet das halt etwas, wobei ich es toll von Joachim (einem der Gründer von DramaQueen) fand, dass er es so eingerichtet hat, dass man sowohl auf einem Rutsch, als auch in Raten zahlen kann, und es für Studenten Sonderkonditionen gibt (näheres dazu auf der Seite von DramaQueen). Also, ich liebe das Programm!


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RE: Final Draft vs. DramaQueen

#8 von 7River , 10.05.2018 17:54

Sogar Ratenzahlung? Wow. Na ja, so arm bin ich noch nicht. Noch nicht.

 
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RE: Final Draft vs. DramaQueen

#9 von Gerlinde , 11.05.2018 02:19

Joachim und Evi (seine Frau), sind Absolventen der Filmhochschule Potsdam. Beide haben ein soziales Gewissen, sind prima Menschen. Ihnen ist bewusst, dass die Profiversion mit 300 Euro ziemlich teuer ist, dafür kann man aber die Software auf drei Geräte speichern (bei Final Draft nur auf ein Gerät, und es kostet so um die 200 Euro), und das sich das nicht jeder auf einem Rutsch leisten kann. Zudem weiß ich von Joachim, dass bis zur Version 3.0 es einige echt coole Neuerungen geben wird.


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