Idee für einen Western

#1 von Gerlinde , 03.02.2018 16:43

Momentan arbeite ich an einem Westerndrehbuch, der auf einer wahren Begebenheit beruht: Dem einzigen Vertrag zwischen Weißen und Indianern, der nie gebroche wurde. Hier meine Idee:

Zitat
Deutscher Auswanderer wird von Banditen ausgeraubt, von einem Komantschen gerettet, der sein lebenslanger Freund wird, und mit zu einem Vertrag beiträgt, der nie gebrochen wurde. - Frei nach einer wahren Geschichte.

SYNOPSIS:

Der deutsche Auswanderer MAXIMILIAN (30) hat sich in der Nähe von Fredericksburg, Texas, mit seiner Ehefrau AMALIE (26) und dem gemeinsamen Sohn FRITZ (8) eine neue Existenz aufgebaut, indem sie eine Farm bewirtschaften. Bei einem Indianerüberfall der Komantschen, bei denen sein Sohn Fritz gestohlen, und seine Frau Amalie getötet wird, verfällt Maximilian so in Hass und Wut, dass er, als er einem Trupp friedlicher Indianer begegnet, als er auf den Weg nach Fredericksburg ist, ermordet.
In der Stadt trifft er auf OTFRIED (36) Hans Freiherr von Meusebach, dem Gründer von Fredericksburg. Ihm bietet er an, sein Land zu kaufen, was dieser auch tut. Mit dem Geld will er sich in den USA ein neues Leben aufbauen. Unglücklicherweise trifft er in der Gastwirtschaft „Zum Löwen“, die dem Deutschen HEINZ (55) gehört, auf eine Gruppe Räuber, unter der Führung von ADOLF (40), der hört, wie Maximilian von seinen Plänen erzählt, in New York, wo ebenfalls viele Deutsche leben, ein neues Leben zu beginnen. Als er betrunken auf seinem Pferd aus der Stadt reitet, folgen die Banditen ihm, schießen auf ihn, und stehlen sein Geld. Sie glauben, dass er tot sei, und lassen ihn liegen.
Maximilian lebt jedoch. Er schleppt sich zu einem Baum und versucht, mit einem Ast, sich eine Krücke zu bauen, als er plötzlich dem Komantschen YELLOW WOLF (35) sieht. Ohne Waffen, versucht er, verletzt, wie er ist, mit dem Komantschen zu kämpfen, verliert dabei aber die Besinnung. Als er wieder erwacht, befindet er sich im Lager der Komantschen, und wird von POHAWE (22) gepflegt. Als es ihm besser geht, und er fliehen will, und sich dazu ein Pferd der Komantschen „ausleiht“, hindert ihn Yellow Wolf an der Flucht, und bringt ihn zu seinem Häuptling SANTA ANNA (46), der ihm sagt, als er erfährt, dass Maximilian Deutscher ist, dass er gehen kann, wenn er will. Er will und so begleitet ihn Yellow Wolf bis an die Stadtgrenze von Fredericksburg. Unterwegs erzählen sich beide ihre Geschichten und Maximilian erfährt, dass eine Gruppe Texas Ranger Yellow Wolfs Familie ermordete, und er darum alle Amerikaner hasst, nicht aber die Deutschen, die ihm immer zu Essen gaben, wenn er und sein Trupp Hunger hatten.
In Fredericksburg berichtet Maximilian Otfried von seinem Erlebnis, und dieser beschließt, mit einem kleinen Trupp in das Lager der Komantschen zu reiten, um einen Vertrag auszuhandeln. Das Misstrauen auf beiden Seiten kann zerstreut werden, als Maximilian und Yellow Wolf versprechen, als Wächter darauf zu achten, dass der Vertrag erfüllt wird. Und am 9. Mai 1847 wird der Vertrag unterzeichnet, in dem sich beide Seiten verpflichten, sich gegenseitig Beistand zu leisten.
Der Vertrag hat seine erste Bewährungsprobe, als ein Trupp Texas Ranger das Dorf überfallen, und viele töten, und Maximilian mit Otfried die Flucht ermöglichen. Maximilian, der sich in die Lebensweise der Indianer verliebt hat, zieht mit Yellow Wolf, und findet seinen Sohn Fritz bei anderen Komantschen.
Bei einem Jagdausflug mit Yellow Wolf wird dieser von Texas Rangern gefangen, und von Maximilian und Fritz befreit, der dabei stirbt. Maximilian dämmert es, dass das Leben der Indianer dem Untergang geweiht ist.



Die Stadt Fredericksburg wurde von Deutschen im Jahr 1846 in Texas gegründet. Der Vertrag wurde 1847 geschlossen, und, seit 1996, feiern die Indianer mit den Einwohnern von Fredericksburg ein Powwow zu Ehren dieses Ereignisses.


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RE: Idee für einen Western

#2 von 7River , 05.02.2018 18:07

Was heißt eigentlich genau frei nach? Hältst Du Dich eng an der Vorlage oder eher nicht?

 
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RE: Idee für einen Western

#3 von Gerlinde , 06.02.2018 02:03

Ich wollte mich dabei nur an die geschichtlichen Eckpunkte halten. Die Geschichte von Maximilian ist frei erfunden, beruht aber auf Erlebnisse anderer deutscher Siedler in Texas. So z.B. dieses hier:

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x...dianer-100.html

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/herman-lehman-der-apache-ein-deutscher-unter-indianern-im-100.html


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